SUNNYVALE, Kalifornien, 10. März 2026 – Azul, der vertrauenswürdige Marktführer von Enterprise-Java für die heutige KI- und Cloud-first-Welt, hat heute die Ergebnisse einer neuen Forrester Total Economic Impact™-Studie (TEI) bekanntgegeben. Die Studie zeigt, dass Unternehmen, die Azul Prime einsetzen, einen Return on Investment (ROI) von 129 Prozent und einen Kapitalwert (Net Present Value, NPV) von 5,7 Millionen US-Dollar über drei Jahre erzielten.
Die Studie, von Azul in Auftrag gegeben und von Forrester Consulting durchgeführt, untersuchte die potenziellen finanziellen Auswirkungen von Prime. Dazu wurden sechs Unternehmen befragt, die Erfahrung mit der hochleistungsfähigen Java-Plattform des Unternehmens haben. Forrester fasste die Ergebnisse zu einem Modellunternehmen zusammen, das 550 Java-Anwendungen betreibt, von denen 80 Prozent in der Cloud und 20 Prozent auf lokalen Systemen (On-Premises) in Rechenzentren laufen. Das zusammengesetzte IT-Team umfasst 2.200 Entwickler und 35 Leistungsingenieure, die sich der Wartung der Java Virtual Machine (JVM) widmen.
Messbare finanzielle Ergebnisse und schnelle Amortisationszeit
Laut der Studie erzielte die Modellorganisation über drei Jahre risikobereinigte Vorteile in Höhe von 10,2 Millionen US-Dollar gegenüber Kosten von 4,4 Millionen US-Dollar. Daraus ergibt sich eine Amortisationszeit von weniger als sechs Monaten. Wichtige Finanzkennzahlen im Überblick:
- 129 Prozent ROI
- 5,7 Millionen US-Dollar NPV
- 10,2 Millionen US-Dollar Gesamtbarwert (Present Value, PV) der Vorteile
- Amortisation in weniger als sechs Monaten
Deutliche Senkung der Cloud- und Infrastrukturkosten
Laut der Forrester-Studie konnten Unternehmen dank der verbesserten Java-Performance Workloads effizienter ausführen. Das reduzierte direkt die Anzahl der benötigten Compute-Instanzen und damit die Ausgaben für Cloud und Infrastruktur. Beim Betrieb von Java-Anwendungen auf Prime optimiert die Plattform die Performance und reduziert die CPU-Auslastung sowie Latenzspitzen. So werden weniger Ressourcen benötigt, um dieselben Workloads zu verarbeiten. Nachdem die befragten Unternehmen begonnen hatten, ihre Java-Anwendungen und -Dienste zu Prime zu migrieren, verzeichneten sie eine Senkung der Cloud-Kosten zwischen 7 und 50 Prozent, abhängig von Workload-Typ und Umgebung.
„Früher haben wir etwa 20 bis 30 Prozent der CPU-Kapazität als Reserve gehalten, um uns gegen unvorhersehbares Verhalten der Java Virtual Machine (JVM) abzusichern. Dieser zusätzliche Puffer war schlicht notwendig. Doch mit dem Wechsel zu Azul Prime konnten wir einen Großteil dieser reservierten CPU-Kapazität abbauen, was ein ziemlich bedeutender Gewinn ist“, sagt der Chief Information Officer eines Finanzdienstleisters.
Weitere quantifizierte Vorteile für die Modellorganisation:
- Fast 4 Millionen US-Dollar Einsparungen bei Cloud-Compute-Kosten in einem Zeitraum von drei Jahren, bedingt durch geringere CPU-Auslastung und weniger benötigte Instanzen.
- 000 US-Dollar Einsparungen bei der On-Premises-Rechenzentrumsinfrastruktur durch reduzierten Serverbedarf.
„Durch den Einsatz von Azul Prime in unserer Private Cloud konnten wir die Kosten um etwa das Dreifache senken. Dank der geringen Latenz der JVM können wir bis zu dreimal mehr Kunden als vorher auf demselben Rechner betreiben, was einen erheblichen Unterschied in Effizienz und Skalierbarkeit ausmacht“, ergänzt ein Senior Manager für Performance, Resilience & Scalability bei einem Cloud-Softwareanbieter.
Produktivitätssteigerungen im Engineering schaffen zusätzlichen Mehrwert
Über die Infrastruktureinsparungen hinaus stellte die Studie fest, dass eine stabilere und vorhersehbarere Java-Performance die operative Belastung der Leistungsingenieur-Teams erheblich verringerte. Vor der Implementierung von Prime verbrachten Leistungsingenieure einen beträchtlichen Teil ihrer Zeit damit, Probleme in der Anwendungsperformance und Ausfälle zu bewältigen. Dazu gehörten, Störungen im Zusammenhang mit der Garbage Collection (GC) zu beheben, Leistungsschwankungen zu managen sowie manuelle Laufzeit-Optimierungen. Nach der Implementierung von Prime war die Java-Performance stabiler und vorhersehbarer, was zu weniger Warnmeldungen und weniger Zeit für Fehlersuche und Leistungsoptimierung führte.
Als Ergebnis erzielte die Modellorganisation:
- 5,7 Millionen US-Dollar Produktivitätsgewinne durch die Umverteilung von Vollzeitäquivalenten (FTEs) für Leistungsingenieure auf höherwertige Aufgaben.
- Verbesserte Betriebsstabilität und konsistentere Anwendungsleistung im großen Maßstab.
„Wir hatten 30 bis 40 Ingenieure, die jede Woche etwa 50 Prozent ihrer Zeit damit verbrachten, JVM-Betriebsprobleme zu lösen. Jetzt wird die JVM-Wartung von einem einzigen, spezialisierten Team übernommen und nimmt kaum Zeit in Anspruch. Nur zwei Ingenieure kümmern sich um JVM-Probleme in allen Diensten, und sie verbringen nicht einmal ihre gesamte Arbeitszeit damit“, sagt ein Senior Manager für Performance, Resilience & Scalability bei einem Cloud-Softwareanbieter.
Weitere nicht quantifizierte Vorteile
Obwohl nicht im Finanzmodell berücksichtigt, identifizierte Forrester mehrere zusätzliche Vorteile, über die die Befragten berichteten:
- Verbesserte Kundenerfahrung durch schnellere Transaktionen, geringere Latenz und stabileres Anwendungsverhalten.
- Höhere Vorhersehbarkeit der Anwendungsleistung bei Höchstlast.
- Potenzielle Lizenzkosteneinsparungen für Unternehmen, die von kostenpflichtigen JDKs (Java Development Kits) wie Oracle Java zu Azul Prime und Azul Core
Einige Befragte nannten auch die Flexibilität, ihre erheblichen Kosteneinsparungen in anderen Unternehmensbereichen einzusetzen, als weiteren Vorteil des Wechsels zu Azul Prime.
„Wir sind überzeugt, dass diese unabhängige Studie von Forrester bestätigt, was uns unsere Kunden in Bezug auf ihre Produktionsumgebungen immer wieder mitteilen: Die Verbesserung der Java-Performance ist eine der effektivsten und oft übersehenen Möglichkeiten, Cloud-Kosten in großem Maßstab zu senken“, sagte Scott Sellers, Mitgründer und CEO von Azul. „Indem wir die JVM-Effizienz direkt ansprechen, können Unternehmen bedeutende Einsparungen bei Infrastruktur und Cloud-Kosten erzielen, die Leistungskonsistenz und Anwendungs-SLAs verbessern und Ingenieur-Teams Freiraum für höherwertige Innovationen verschaffen.“
Über Azul
Azul ist der vertrauenswürdige Marktführer im Bereich Enterprise Java für die heutige KI- und Cloud-first Welt. Seine Open-Source-basierte Java-Plattform ermöglicht es Unternehmen, den gesamten Java-Lebenszyklus zu optimieren, um die Leistung zu beschleunigen, die Sicherheit zu erhöhen, Lizenz- und Cloud-Kosten zu senken und die Produktivität der Entwickler zu steigern. Azul unterstützt geschäftskritische Systeme für 36 Prozent der Fortune-100-Unternehmen, 50 Prozent der Forbes-Top-10-Marken mit dem höchsten Markenwert weltweit und die zehn weltweit führenden Finanzhandelsunternehmen. Weitere Informationen finden Sie unter azul.com und folgen Sie @azulsystems.
Pressekontakt:
Akima Media
Daniela Fichtl / Nicole Stadtmüller
Hofmannstraße 54
81379 München
Telefon: + 49 89 17959 18-0
E-Mail: [email protected]