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Juni 23, 2026

EWE AG senkt Java-Lizenzkosten um 60 Prozent nach Migration von Oracle zu Azul Core

Deutsches Energieunternehmen standardisiert Java-Umgebung über mehr als 100 Anwendungen und Zehntausende Desktops – und befreit sich damit von der Oracle-Lizenzlast

Sunnyvale, Kalifornien, 23. Juni 2026 – Azul, vertrauenswürdiger Marktführer für Enterprise-Java in der heutigen KI- und Cloud-First-Welt, gibt heute bekannt, dass die EWE AG, eines der führenden deutschen Energie- und Infrastrukturunternehmen, seine Java-Lizenzkosten um 60 Prozent gesenkt hat. Möglich wurde dies durch die Migration von Oracle Java zu Azul Core – verbunden mit der Standardisierung einer fragmentierten Java-Landschaft über mehr als 100 Anwendungen und Zehntausende Desktop-Arbeitsplätze hinweg.

Die EWE AG versorgt mehr als zwei Millionen Kunden mit kritischer Infrastruktur und Energiedienstleistungen. Java ist tief in den operativen Systemen und Endnutzeranwendungen des Unternehmens verankert. Viele davon unterstützen geschäftskritische Prozesse und lassen sich nicht ohne Weiteres ersetzen. Stabilität und Konsistenz dieser Umgebung sind daher zentrale Voraussetzungen für die Betriebskontinuität.

Im Laufe der Zeit wurde die Java-Landschaft bei EWE jedoch zunehmend fragmentiert: Im gesamten Unternehmen kamen mehrere Versionen und Distributionen parallel zum Einsatz. Legacy-Systeme – darunter einige, die noch auf Java 6 basieren, dessen Oracle-Support im Dezember 2018 auslief – erhöhten die Komplexität zusätzlich. Diese Situation verursachte erheblichen Mehraufwand in Bereichen wie Paketierung, Deployment, Support und Governance. Gleichzeitig kamen durch neu eingeführte Applikationen laufend weitere Java-Instanzen hinzu, was den Standardisierungsdruck weiter erhöhte.

Als Betreiber kritischer Energieinfrastruktur für mehr als zwei Millionen Kunden unterliegt EWE zudem dem deutschen IT-Sicherheitsgesetz, auch bekannt als BSI-Gesetz (BSIG), und dem zugehörigen KRITIS-Rahmenwerk. Dieses verpflichtet Betreiber kritischer Infrastrukturen dazu, angemessene technische und organisatorische Maßnahmen umzusetzen und nachzuweisen, um die Sicherheit und Verfügbarkeit ihrer IT-Systeme sicherzustellen. Die Änderung des Oracle-Java-Lizenzmodells im Januar 2023 verschärfte die Lage zusätzlich. Eine zuvor überschaubare Kostenstruktur entwickelte sich rasch zu einem erheblichen Budgetproblem.

„Als Oracle das Lizenzierungsmodell geändert hat, war uns klar, dass es für uns deutlich teurer werden würde“, sagt Sacha Massarra, Lizenzmanager bei der EWE AG. „Das war der Moment, in dem wir beschlossen haben, auf eine Alternative umzusteigen.“

Bewertung der Optionen in einer stark fragmentierten Umgebung

Bei der Bewertung der verfügbaren Alternativen wog EWE die Vor- und Nachteile von nicht-kommerziell unterstützten OpenJDK-Distributionen gegenüber kommerziell supporteten Plattformen ab. Zwar standen kostenfreie OpenJDK-Varianten zur Verfügung, doch kam EWE zu dem Schluss, dass deren Einsatz einen erheblichen internen Betriebsaufwand mit sich bringen würde – insbesondere in den Bereichen Patch-Management, Versionskontrolle und Support-Eskalation in einer stark dezentral organisierten Umgebung. Angesichts des Umfangs und der Kritikalität der Systeme benötigte das Unternehmen eine stabile, Enterprise-fähige Java-Plattform mit kommerziellem Support.

„In einem Unternehmensumfeld ist der Wechsel zu einer Java-Plattform ohne Support keine wirkliche Option“, so Massarra. EWE entschied sich für Azul Core. Ausschlaggebend waren das Enterprise-Support-Modell, die Kompatibilität mit Legacy- und modernen Java-Umgebungen sowie die Unterstützung älterer Versionen wie Java 6. Darüber hinaus nannte das Unternehmen die schnelle Reaktionsfähigkeit des Herstellers und einen klar definierten Weg zur unternehmensweiten Standardisierung als entscheidende Kriterien.

Phasenweise Migration ermöglicht kontrollierten Rollout im gesamten Unternehmen

EWE setzte auf einen phasenweisen Migrationsansatz, der mit kleinen Rollout-Wellen von jeweils rund 50 bis 200 Geräten begann. So konnten die Teams das Verhalten der Applikationen frühzeitig validieren und Probleme identifizieren, bevor das Deployment unternehmensweit ausgeweitet wurde.

Mit wachsendem Vertrauen in den Prozess folgten größere Migrationswellen, bis der Rollout nach rund acht bis neun Monaten im gesamten Unternehmen abgeschlossen war. „Wenn man zwanzig verschiedene Java-Pakete auf eines reduziert, sinkt der interne Supportaufwand erheblich“, sagt Gerold Frilling, Lizenzmanager bei der EWE AG. „Der Support von Azul war schnell, strukturiert, fachlich kompetent und sehr unkompliziert. Es gab kein Problem, das nicht sofort adressiert wurde.“

Ergebnisse: vereinfachter Betrieb, standardisierte Umgebung, geringere Kosten

Für die EWE AG brachte die Migration sowohl operative als auch finanzielle Vorteile: Eine vereinfachte Java-Landschaft, niedrigere Kosten und reduzierte Komplexität im IT-Betrieb. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

  • Standardisierte Java-Umgebung im gesamten Unternehmen: Mehrere Distributionen wurden zu einem einzigen, unterstützten Standard zusammengeführt – über mehr als 100 Anwendungen und Zehntausende Endpunkte hinweg. Dies reduziert die Komplexität für IT-Betrieb, Paketierung und Support-Teams erheblich.
  • 60 Prozent weniger Java-Lizenzkosten im Vergleich zu den prognostizierten Kosten in Millionenhöhe bei einem Verbleib auf Oracle Java, realisiert im Rahmen eines Fünfjahresvertrags.
  • Risikoarme, phasenweise Migration durch das gesamte Unternehmen; selbst die aufwändigsten Applikationsmigrationen wurden in rund vier Stunden abgeschlossen.
  • Verbesserte Betriebseffizienz und Support-Erfahrung: EWE hebt die Reaktionsschnelligkeit, fachliche Kompetenz und unkomplizierte Zusammenarbeit mit Azul während des gesamten Migrationsprozesses hervor.
  • Reduzierter Ressourcen- und Rechenaufwand, der die übergreifenden Nachhaltigkeitsziele der EWE AG als auf Effizienz und Ressourcenoptimierung ausgerichtetes Energieunternehmen unterstützt.

„Oracle Java braucht niemand mehr. Wer Support benötigt, für den ist die Antwort klar: Wechseln Sie zu Azul“, so Massarra.

„Die Transformation bei der EWE AG zeigt eindrucksvoll, welche operativen Auswirkungen eine fragmentierte Java-Landschaft in Enterprise-Umgebungen haben kann“, sagt James Johnston, Vice President EMEA bei Azul. „Durch die Konsolidierung einer stark verteilten Java-Umgebung unter einer einzigen, unterstützten Plattform hat EWE die Komplexität in kritischen Systemen deutlich reduziert – und gleichzeitig Kosten gesenkt und die operative Kontrolle verbessert. Diese Art der Standardisierung wird immer wichtiger, je diverser und verteilter Enterprise-Java-Umgebungen werden.“

Mehr über Azul Core erfahren Sie hier. 

Häufig gestellte Fragen 

Wie viel können Unternehmen durch eine Migration von Oracle Java zu Azul Core einsparen?

Die Einsparungen variieren je nach Größe und Komplexität der Umgebung. Im Fall der EWE AG sanken die Java-Lizenzkosten nach der Migration von Oracle Java zu Azul Core um 60 Prozent. Das Unternehmen standardisierte mehr als 100 Anwendungen über Zehntausende Endpunkte und ersetzte eine auf mehrere Millionen Euro prognostizierte Oracle-Kostenstruktur durch einen planbaren Fünfjahresvertrag.

Können große Unternehmen von Oracle Java migrieren, ohne den Betrieb zu unterbrechen?

Ja. Die EWE AG schloss die Migration in rund acht bis neun Monaten ab – mittels eines phasenweisen Rollout-Ansatzes. Initiale Wellen mit 50 bis 200 Geräten ermöglichten eine frühzeitige Validierung, bevor das Deployment unternehmensweit skaliert wurde. Selbst komplexe Applikationen wurden in rund vier Stunden migriert.

Warum eine kommerziell unterstützte OpenJDK-Distribution einer kostenlosen Alternative vorziehen?

Kostenfreie OpenJDK-Distributionen bieten in der Regel keinen Enterprise-Support, kein strukturiertes Patching und keine Service-Level-Garantien. Die EWE AG hat diese Optionen geprüft, kam jedoch zu dem Schluss, dass das interne Management von Updates und Support in einer fragmentierten Umgebung – einschließlich Legacy-Systemen auf Basis von Java 6 – einen erheblichen operativen Mehraufwand bedeuten würde. Azul Core bietet Enterprise-Grade-Support und Kompatibilität für Legacy- und moderne Workloads gleichermaßen.

Über Azul

Azul ist der vertrauenswürdige Marktführer im Bereich Enterprise Java für die heutige KI- und Cloud-first Welt. Seine Open-Source-basierte Java-Plattform ermöglicht es Unternehmen, den gesamten Java-Lebenszyklus zu optimieren, um die Leistung zu beschleunigen, die Sicherheit zu erhöhen, Lizenz- und Cloud-Kosten zu senken und die Produktivität der Entwickler zu steigern. Azul unterstützt geschäftskritische Systeme für 36 Prozent der Fortune-100-Unternehmen, 50 Prozent der Forbes-Top-10-Marken mit dem höchsten Markenwert weltweit und die zehn weltweit führenden Finanzhandelsunternehmen. Weitere Informationen finden Sie unter azul.com und folgen Sie @azulsystems.

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Akima Media
Daniela Fichtl / Nicole Stadtmüller
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